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https://myeditor-v4.netlify.app/
Die Idee zu MyEditor entwickelte sich aus meinem eigenen Alltag.
Ich wollte auf meinem Laptop einen Texteditor haben, der zu meiner Art zu schreiben passt. Einen Ort für kurze Gedanken, Notizen und Entwürfe, aber genauso für längere Artikel. Gleichzeitig wollte ich meine Texte weder an ein bestimmtes Gerät noch an den Cloud-Dienst eines einzelnen Anbieters binden.
Daraus ist MyEditor entstanden.
MyEditor verbindet das klassische lokale Schreiben mit Nostr. Ein Text kann ganz normal als Datei auf dem eigenen Rechner bleiben. Wer möchte, kann Entwürfe zusätzlich privat und verschlüsselt über die eigenen Nostr-Relays speichern. Wird MyEditor auf einem zweiten Gerät mit derselben Nostr-Identität verbunden, können diese Entwürfe dort wieder geöffnet und weiterbearbeitet werden.
Ist ein Text fertig, kann er direkt aus MyEditor heraus veröffentlicht werden: als kurze Nostr-Note oder als vollständiger NIP-23-Artikel mit Titel, Zusammenfassung, Cover, Tags und eingebetteten Medien.
Der private Schlüssel bleibt dabei im eigenen NIP-46-Signer und wird zu keinem Zeitpunkt in MyEditor gespeichert. Bilder und andere Medien können über Blossom verwaltet und direkt in Artikel eingebunden werden.
MyEditor funktioniert bereits auf Windows, macOS und Linux.
Damit kommt zensurresistentes Publishing nicht als kompliziertes Protokoll oder Spezialwerkzeug daher, sondern als ganz normales, einfach installierbares Desktop-Programm. Herunterladen, installieren, schreiben und veröffentlichen.
MyEditor ist Open Source und soll Nostr genau dort zugänglich machen, wo viele Menschen ohnehin arbeiten: auf ihrem eigenen Rechner.
EINUNDZWANZIG STANDUP war für mich von Anfang an ein wichtiger Anknüpfungspunkt.
STANDUP schafft einen Ort, an dem Inhalte auf Nostr entdeckt, kuratiert und veröffentlicht werden können. MyEditor setzt einen Schritt früher an: beim eigentlichen Schreiben.
Die langfristige Idee ist deshalb nicht, zwei voneinander getrennte Editoren zu bauen.
MyEditor soll der persönliche Schreibtisch des Autors sein. STANDUP die Redaktion und Publikationsplattform.
Ein Text beginnt lokal als Idee oder privater Entwurf. Er wächst in MyEditor zu einem fertigen Artikel und kann anschließend direkt an STANDUP übergeben werden, um dort kuratiert, veröffentlicht und weiterverbreitet zu werden.
So entsteht ein durchgängiger Publishing-Workflow:
Schreiben → Entwurf speichern → Medien verwalten → veröffentlichen oder einreichen → auf STANDUP kuratieren → Leser erreichen
Nostr bildet dabei die offene Infrastruktur im Hintergrund.
Mit der beantragten Unterstützung von 1.500.000 Sats möchte ich MyEditor gezielt an den Stellen weiterentwickeln, die aus einem funktionierenden Nostr-Editor einen vollständigen und einfach nutzbaren Autoren-Workflow machen.
Der Fokus liegt auf fünf konkreten Bereichen.
MyEditor soll nicht voraussetzen, dass ein neuer Nutzer Nostr bereits kennt oder eine bestehende Identität besitzt.
Wer noch keinen Nostr-Account hat, soll verständlich durch den Einstieg geführt werden und anschließend direkt mit dem Schreiben beginnen können.
Nostr soll dabei möglichst wenig im Weg stehen.
Das Ziel ist nicht, Nutzern zuerst ein Protokoll zu erklären, sondern ihnen ein gutes Schreibwerkzeug zu geben, bei dem offene Identität, eigene Daten und unabhängige Infrastruktur selbstverständlich im Hintergrund funktionieren.
Viele potenzielle Autoren beginnen nicht bei null.
Sie haben bereits Jahre an Inhalten auf einem eigenen Blog oder auf Plattformen wie WordPress, Ghost oder anderen Publishing-Systemen veröffentlicht.
MyEditor soll deshalb einen hochwertigen Import bestehender Inhalte erhalten.
Artikel, Titel, Veröffentlichungsdaten, Beschreibungen, Bilder und weitere Metadaten sollen möglichst sauber übernommen und anschließend in MyEditor weiterbearbeitet werden können.
Damit soll der Wechsel zu Nostr nicht bedeuten, die eigene bisherige Arbeit zurückzulassen.
Die Idee ist:
Nicht neu anfangen, sondern den eigenen Blog mitbringen.
Für Mitglieder des EINUNDZWANZIG Vereins soll MyEditor zu einem einfachen Zugangspunkt zur vorhandenen Nostr-Infrastruktur werden.
Dazu sollen die relevanten Vereinsdienste möglichst automatisch eingebunden werden, insbesondere:
Statt einzelne Serveradressen und technische Einstellungen manuell konfigurieren zu müssen, soll MyEditor erkennen, welche Infrastruktur einem Mitglied zur Verfügung steht, und diese sinnvoll in den Workflow integrieren.
Auch der Weg zur EINUNDZWANZIG-Mitgliedschaft soll für Interessierte direkt aus diesem Prozess heraus erreichbar sein.
Dadurch kann MyEditor gleichzeitig dazu beitragen, die bereits vorhandene Infrastruktur des Vereins für mehr Menschen tatsächlich nutzbar zu machen.
Der wichtigste nächste Schritt ist die direkte Verbindung zwischen beiden Anwendungen.
Ein fertiger Artikel soll aus MyEditor heraus mit wenigen Klicks für STANDUP vorbereitet und übergeben werden können.
Titel, Zusammenfassung, Cover, Tags, Autorendaten, Medien und die relevanten NIP-23-Informationen werden dabei übernommen.
Aus einem privaten Entwurf entsteht dadurch nicht nur ein veröffentlichter Nostr-Artikel, sondern auf Wunsch eine konkrete Einreichung für STANDUP.
Langfristig kann daraus ein echter redaktioneller Workflow entstehen:
MyEditor → Einreichung → STANDUP → Kuratierung → Veröffentlichung
Damit würden Autoren und Redaktion über ein offenes Protokoll zusammenarbeiten, ohne ihre Texte, Identität oder Veröffentlichungsrechte an eine zentrale Plattform abzugeben.
Bevor ein Artikel veröffentlicht oder an STANDUP übergeben wird, soll MyEditor prüfen können, ob alle wichtigen Bestandteile vorhanden sind.
Zum Beispiel:
Am Ende erhält der Autor eine einfache Rückmeldung:
Ready to Publish
oder:
Ready for STANDUP
Gerade für neue Nutzer soll dadurch verhindert werden, dass technische Details von Nostr oder fehlende Metadaten erst nach der Veröffentlichung auffallen.
Als zusätzliches Goodie möchte ich geplante Veröffentlichungen ermöglichen.
Autoren sollen in MyEditor einen fertigen Beitrag vorbereiten und einen gewünschten Veröffentlichungszeitpunkt festlegen können.
Da MyEditor als Desktop-Anwendung nicht dauerhaft geöffnet sein muss, soll die zeitgesteuerte Veröffentlichung über einen zentral betriebenen EINUNDZWANZIG-Dienst ermöglicht werden.
Der geplante Beitrag kann damit vorbereitet und für einen späteren Zeitpunkt hinterlegt werden. Die eigentliche Veröffentlichung erfolgt anschließend automatisiert zum festgelegten Termin.
Gerade für Blogs, Serien, regelmäßige Veröffentlichungen oder redaktionell vorbereitete Inhalte schafft das einen wichtigen Komfortgewinn.
Dabei bleibt der Grundgedanke von MyEditor bestehen: Der Autor behält die Kontrolle über seine Identität und seine Inhalte, während der zentrale Dienst lediglich die zeitgesteuerte Ausführung übernimmt.
MyEditor soll nicht einfach ein weiterer Nostr-Client werden.
Ich möchte einen Arbeitsbereich schaffen, in dem Menschen schreiben können, ohne zuerst verstehen zu müssen, wie Relays, Event-Kinds, Blossom oder NIPs funktionieren.
Der Autor konzentriert sich auf seinen Text.
Nostr kümmert sich im Hintergrund um Identität, Synchronisation und Veröffentlichung.
EINUNDZWANZIG stellt Infrastruktur und Community bereit.
STANDUP übernimmt anschließend die Ebene der Redaktion, Kuratierung und Distribution.
So entsteht aus mehreren bestehenden Bausteinen ein zusammenhängender Workflow:
MyEditor → Schreiben
Nostr → Identität und Daten
EINUNDZWANZIG → Infrastruktur und Community
STANDUP → Kuratierung und Publikation
Und das alles beginnt mit einem Programm, das jeder auf Windows, macOS oder Linux installieren und sofort benutzen kann.
Zensurresistentes Publishing als Desktop-App statt als technische Hürde.
Mit der Förderung von 1.500.000 Sats möchte ich genau diese Verbindung bauen.
Mit einer Nostr-Anmeldung kannst du diesem Antrag zustimmen oder ihn ablehnen.
Auf dem Handy gibt es meist keine Browser-Erweiterung. Der Anmelde-Dialog nimmt dort auch einen bunker://-Link entgegen oder zeigt einen QR-Code zum Scannen mit deiner Signer-App.
Bindend ist die absolute Mehrheit von 7 Vorstandsmitgliedern.
Zählt nicht zur Mehrheit — es zeigt dem Vorstand, wie der Verein zum Antrag steht.